Wirtschaft und Finanzen

Schweinezüchter und andere Würschtlbrater

Verbot von Schweinezucht

Die Piratenpartei Österreichs setzt sich für ein Verbot von Schweinezucht ein, also Schweine, die nur dazu da sind dass es künftig mehr Schweine auf der Welt gibt.

Begründung

Werden Schweine gezüchtet, hat dies zukünftig mehr Schweine und damit noch mehr Schweinescheisse zur Folge. Dadurch ergibt sich ein exponentieller Anstieg der Gesamtschweinescheisse. Dieser Schweinescheissezuwachseffekt hat eine enorme Auswirkung nicht nur auf das einzelne Zuchtschwein, sondern führt vor allem im Bereich der Schweinescheisseentsorgung zu einem enormen Anstieg des Gesamtdrecks. Der bei der Schweinezucht wirkende Schweinescheissezuwachseffekt kann bei ausreichender Ausweitung des Deponieraumes großteils kompensiert werden, mit all den Nebeneffekten, die ein auf permanentes Wirtschaftswachstum ausgelegtes System ständig produziert. Wie Ausbeutung der Ressourcen, Massenproduktion, steigener Druck auf die ArbeitnehmerInnen und härtere Konkurrenz unter den Unternehmen. Da wir an der Grenze der Kapazität insofern angelangt sind, dass ein weiterhin ungehemmtes Wirtschaftswachstum den Raubbau an der ohnehin geschädigten Umwelt bzw. an den Ressourcen noch mehr verstärken würde, ist dies eine Möglichkeit, ein moderates Wachstum einzuleiten und gleichzeitig den Abfluss der erwirtschafteten Einnahmen der SteuerzahlerInnen zu verringern. Das System von Schwein und noch mehr Schwein führt regelmäßig zum Zusammenbruch des Schweinemarktes und im Endeffekt zum Bankrott einzelner Staaten mit all den Folgen wie Arbeitslosigkeit und Verarmung der Bevölkerung. Daher fordern wir die Abschaffung der Schweinezucht.

Schweinezucht in Österreich: In Österreich gibt es knapp 31.000 schweinehaltende Betriebe, in denen rund 3,0 Millionen Schweine gehalten werden. Jährlich werden ca. 5,5 Millionen Schweine geschlachtet. Diese Menge entspricht rund 500.000 Tonnen Schweinefleisch und somit rund 2 % der EU-Gesamt-Schweineerzeugung. In Österreich werden damit jedoch ca. 12,5 % der landwirtschaftlichen Endproduktion aus der Schweinehaltung erwirtschaftet (ca. 675 Millionen Euro). (1)

Zum selber Rechnen: https://ethercalc.org/Schweinezucht

Extrembeispiel: Josephsschwein

Wie viel Schweine hätte Jesus, wenn Josef für ihn vor 2012 Jahren eine Schweinezucht angefangen hätte? (Das sogenannte Josefsschwein) Sehr verehrte Leser, sie werden es nicht glauben: Bei 1,04 Nachkommen pro Schwein wären dass: 186.671.780.195.916.000.000.000.000.000.000 Schweine. Ich hatte es auch nicht geglaubt und dann nachgerechnet. Durch Schweinezucht entsteht ein enormes exponentielles Wachstum mit unglaublichen Steigerungen. Zur Verdeutlichung der unaussprechlichen Zahl rechnen wir dies in Schweinefleisch um. Rechnen wir mit einem Fleischpreis von 3,5 Euro pro kg Schweinefleisch.

Jahr 118: aus dem einen Schweinderl ist bereits eine veritable Sau geworden. Sieht nicht viel aus, das Gewicht hat sich aber bereits verhundertfacht. Ca. alle 120 Jahre verhundertfacht sich also das Gewicht.

Jahr 294: Im Schweinestall von Jesus wohnen erstmals über 1000 Schweine.

Jahr 385: Die erste Tonne Schweinefleisch ist geschafft.

Jahr 561: 1000 Tonne Schweinefleisch könnte Jesus sein Eigen nennen.

Jahr 812: Nun hat sich der Besitz schon auf einen Schweinefleisch-Würfel von 1x1x1 Kilometer gesteigert

Jahr 1165: Der Schweinefleischwürfel ist bereits auf eine Seitenlänge von 10km angewachsen.

Jahr 1341: Der Schweinefleischwürfel hätte schon eine Seitenlänge von 1000 km.

Jahr 1871: Endlich hat sich der Wert so verzinst, dass der Schweinefleischwert in der Größe einer Erdkugel wäre. (1.083.319.780.000 km3)

Jahr 2012: Der Wert wäre inzwischen in der Größe von 255 Erdkugeln aus purem Schweinefleisch.

Nun ist klar zu sehen, warum dies mit der Schweinezucht regelmäßig zum Zusammenbruch des Schweinefleischmarktes führt. Aber nun das Beste: Hätten die Schweinderl von Josef eine bessere Fertilität von 1,05, so hätte Jesus nun 40.895.962.098.295.900.000.000.000.000.000.000.000.000 Schweine, das wären 58 Milliarden Erdkugeln aus purem Schweinefleisch. Das unglaublich exponentielle Wachstum ergibt sich daraus, dass nicht nur das Josefsschwein kleine Schweinderl in die Welt setzt, sondern alle anderen Schweinderl auch! Würde für ein vor 2012 Jahren geborenes Schweinderl nur das normale Wachstum gerechnet, so ergäbe das nur eine einzige dicke Sau!!!.

Weitere Links: http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/farm/pigs_de.htm

(1) http://www.fleisch-teilstuecke.at/landwirtschaft/schweinehaltung/